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dena-Umfrage: Große Einsparpotenziale durch Energieeffizienz in der kommunalen IT-Beschaffung
Kommunen in Deutschland können durch die Beschaffung energieeffizienter Computer große Einsparpotenziale bei den Stromkosten erschließen. Das ergab eine Umfrage im Auftrag der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unter 200 Mitarbeitern kommunaler Beschaffungsstellen* im Rahmen des dena-Projekts "Green-IT".
Bei rund 170.000 Computern, die deutsche Kommunen nach eigenen Angaben in den kommenden 12 Monaten beschaffen wollen, lassen sich insgesamt 10 Gigawattstunden Strom einsparen, wenn auf die Energieeffizienz der Geräte geachtet wird. Die dadurch erzielbare Stromkostenersparnis für Kommunen in Deutschland beläuft sich auf rund 1,4 Millionen** Euro pro Jahr. Werden statt der Desktop-Computer energieeffiziente Notebooks beschafft, so beträgt die Ersparnis jährlich sogar 2,5 Millionen Euro.
Mit jeder Beschaffungsentscheidung wird die Höhe der Betriebskosten für Bürogeräte für die nächsten drei bis sechs Jahre festgelegt. Doch laut der dena-Umfrage bezeichnen nur 25 Prozent der befragten kommunalen Verwaltungseinrichtungen Energieeffizienz als ein sehr wichtiges Kriterium bei der Vergabe von Beschaffungsaufträgen. Wesentlich wichtiger ist hingegen der Anschaffungspreis neuer Geräte, der für 58 Prozent der Befragten ausschlaggebend ist. Befragt nach den Gründen für die mangelnde Berück¬sichtigung von Energieeffizienz nennen 54 Prozent der befragten Kommunen das Fehlen entsprechender interner Regeln. 44 Prozent halten Energieeffizienz für nur "schwer nachprüfbar".
