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Elsia unterstützt Metals for Buildings

Kürzlich wurde die europäische Organisation METALS FOR BUILDINGS gegründet, die recycelbare und nachhaltige Bauvorhaben fördert. Der Organisation gehören neun europäische Metallverbände der Bauindustrie an. Ihr Ziel ist, die besonderen Stärken von Metallprodukten für recycelbares und nachhaltiges Bauen herauszustellen.

Blei im Denkmalschutz. Foto: Elsia.eu

Die Ökobilanz von Rohstoffen ist von zentraler Bedeutung. Ein leistungsfähiger Produktkreislauf ist ein wichtiger Indikator für die Zukunftsfähigkeit eines Rohstoffs. "Heutige Primärmetalle sind die recycelten Metalle von morgen", sagt Gordon Moffat, Geschäftsführer des europäischen Eisen- und Stahlverbandes EUROFER. "Metalle sind zu 100 % recycelbar, ohne an Qualität zu verlieren. Ihr Einsatz bei Bauvorhaben trägt dazu bei, den Ressourcenabbau zu minimieren."

Insofern stellt der Einsatz von Baumetallen eine Investition und keinen Materialverbrauch dar. Das Sammeln und Recyceln von Metallschrott, das bei Abbruch- und Sanierungsobjekten anfällt, ist aufgrund des hohen Wiederverkaufswertes weitverbreitet. Eine lange Lebensdauer, ein hoher Sekundärwert, eine effiziente Wiederaufbereitung, niedrige Recyclingkosten und ein fortwährender Kreislauf der Wiederverwertung machen Metalle zu nachhaltigen Baustoffen der Zukunft.

"Aktuelle EU-Initiativen, -Normen und -Kriterien beziehen sich vorrangig auf den Recyclinganteil von Materialien. Dies ist kein Indikator für die Ressourcenschonung", betont Patrick de Schrynmakers, Direktor des europäischen Aluminiumverbandes. "Einige Produkte bestehen überwiegend aus Recyclingmaterial, können aber nicht ein zweites Mal recycelt werden, da dieses hohe Qualitätseinbußen zur Folge hätte. Im Gegensatz dazu lassen sich Metalle immer aufs Neue in gleichbleibender Qualität recyceln."

METALS FOR BUILDINGS fordert die EU-Gesetzgebung auf, das "End-Of-Life Recycling" in ihren Untersuchungen zu berücksichtigen, um den besonderen Merkmalen von metallischen Bauprodukten und ihrem Wert für künftige Generationen gerecht zu werden.

David Wilson, Geschäftsführer von ELSIA ergänzt: "EU-Verordnungen zur Nachhaltigkeit sollten nicht nur berücksichtigen, wo ein Material her kommt, sondern auch wo es nach dem Einsatz hingeht. Metalle weisen grundsätzlich eine sehr hohe Recyclingquote auf. Walzblei für das Bauwesen wird zu 100 % aus Recyclingmaterial produziert und über 95 % gehen zurück in den Wiederverwertungskreislauf: Nachhaltiger geht es nicht."


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