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Fluch oder Segen?
Ist die Globalisierung der Bauwirtschaft Fluch oder Segen? Was sind die Herausforderungen der Zukunft? Welche Anforderungen stellen Kunden an Hersteller? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des 1st European Teamkal Summit, das Kalzip Ende September in Berlin ausrichtete.
Fast 70 international agierende Verlegeunternehmen nutzten das gemeinsame Netzwerktreffen aller europäischen Partner von Kalzip als Gelegenheit, Kollegen aus anderen europäischen Staaten sowie aus Russland kennen zu lernen und eigene Kontakte und Netzwerke zu knüpfen.
Markt fordert schnelle Anpassungsfähigkeit
Zur Eröffnung warf Dr. Jörg Schwall, Geschäftsführer Kalzip EU, einen kurzen Blick auf die europäischen Baumärkte und kam zum Ergebnis: "Wir befinden uns in einem stagnierenden Szenario in der EU Bauwirtschaft." Darüber hinaus stehe die Bauwirtschaft weltweit Kopf ausgelöst durch Globalisierung, Marktöffnungen, neue Technologien und größere Transparenz. Zukünftig sei eine schnelle Anpassungsfähigkeit gefragt. Und wie sich Geschäftsaktivitäten schnell und flexibel ausrichten lassen, das sei das Thema des 1st European Teamkal Summit.
Hauptredner Prof. Dr. Max Otte, Direktor des IFVE Institut für Vermögensentwicklung und Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre an der FH Worms, hielt einen Vortrag über die "Perspektiven des Mittelstandes im aktuellen Wirtschaftsumfeld".
Anschließend diskutierte eine Experten-Talkrunde aus Kunden, Architekten und anderen Baubeteiligten das Thema "Globalisierung der Bauwirtschaft Fluch oder Segen?" Trotz unterschiedlicher Differenzierung in Detailfragen waren sich alle einig, dass in der Bauwirtschaft die Globalisierung bei den Unternehmen des Mittelstandes angekommen sei. Dabei bieten sich im Vergleich zu den früher eher national oder europäisch ausgerichteten Märkten eine Vielzahl neue Geschäftschancen, allerdings auch veränderte Herausforderungen im Wettbewerb, denen man sich stellen müsse. Auf der Gewinnerseite stehen nicht unbedingt die Unternehmen, die mit ihrer Größe punkten können, sondern eher diejenigen, die am schnellsten auf sich ändernde Anforderungen flexibel reagieren. Wer im Ausland agiert, ist stärker als im Heimatmarkt auf Partner und Netzwerke angewiesen. Chancen bieten sich auch für kleinere Betriebe. Denn Generalbauunternehmer suchen zunehmend mehr Subunternehmen, die international aktiv sind und ein ganz wesentlicher Faktor - Qualität bieten.
1st European Teamkal Award verliehen
Die Krönung der Veranstaltung bildete die Verleihung des 1st European Teamkal Award. Kalzip lobt den Preis bereits seit mehreren Jahren regelmäßig in Deutschland aus und vergab ihn in Berlin zum ersten Mal auf europäischer Ebene. Der Hersteller zeichnet damit Objekte aus, die durch eine besondere Ausführungsqualität bestechen und architektonisch Trends setzen.
In der Kategorie Fassade ging der Preis in die Benelux Staaten. Matthias Hettinger nahm die Auszeichnung für die Firma Steffen Holzbau S.A. entgegen, die die neu gebaute Deichhalle in Ettelbrück, Luxemburg, mit einer goldenen Kalzip AluPlusPatina Oberfläche ausgeführt hat. Auch in der Kategorie Best Practise siegte ein Teamkal Mitglied aus Benelux. Marc van Buiten und Bert ten Kleij vertraten die Firma Felspartners Metal Roofsolutions. In der Kategorie Dach gewann der Teamkal Partner aus Frankreich. Für die Sanierung des Gymnasiums Noyer Perro in Moissy Cramayel nutzte Jacques Tribout mit seiner Firma Batex aus Le Plessis Trévise Kalzip in einer AluPlusZinc Oberfläche.
