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| Planen macht schön |
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Fassaden- und Innenbekleidungen
Fassaden- und Innenwandbekleidungen stellen für Klempner und Spengler ein wachsendes und lukratives Geschäftsfeld dar. Dass sich Metallbekleidungen in idealer Weise zum Schutz und zur Verschönerung von Gebäuden eignen, zeigen wir Ihnen anhand eines Projektbeispiels. (Beitrag klempner magazin 4/2008 Seite 12)
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Bildergalerie Gesundheitszentrum Duisburg
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Der Gesundheitsmarkt befindet sich in einem dynamischen Wandel. Sichtbar wird dies unter anderem an den zahlreichen Gesundheitszentren, die derzeit in Städten und Gemeinden errichtet werden oder geplant sind. Das Konzept dieser Einrichtungen bietet eigenständigen Sport-, Reha-, Wellness- oder Arztpraxen unterschiedlicher Fachrichtungen die Möglichkeit, sich in diesen Zentren niederzulassen und Synergien zu nutzen. So können beispielweise Personal- oder Gerätegemeinschaften gebildet werden, die die Wirtschaftlichkeit und Effizienz der einzelnen Praxen steigert. Diese meist repräsentativ gestalteten Gebäude bieten Klempnern- und Spenglern ein interessantes Tätigkeitsfeld.
Ein besonders schönes Beispiel ist das therapeutische Gesundheitszentrum Vita am Kaiserberg in Duisburg. Es besteht aus einem denkmalgeschützten Bauteil, der früher eine Textilfabrik beherbergte, sowie einem modern gestalteten Anbau der Architekten Kohl und Fromme aus Duisburg. Der Anbau zeichnet sich durch die teilweise bogenförmige Metallfassade mit einer intensiv grünen Oberfläche aus. Die Fassade wurde bis in das kleinste Detail geplant: Alle Fensteröffnungen sind präzise in das Raster der horizontal angeordneten Winkelstehfalzscharen eingebunden. Mit geschultem Blick ist erkennbar, dass der ausführende Klempner-Fachbetrieb hiermit eine anspruchsvolle Bauaufgabe zu erfüllen hatte.
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Mit Köpfchen konstruiert
Den Zuschlag für die Erstellung der Außenfassade einschließlich Unterkonstruktion sowie der Innenbekleidungen im Verbindungsgang zwischen dem alten und dem neuen Bauteil erhielt die Firma Prange aus Brilon. „Die Planung sah eine vorgehängte hinterlüftete, wärmegedämmte Fassadenkonstruktion vor, die wir mit einem zweiteiligen Haltesystem aus Wandkonsolen und L-Profilen sowie einer einlagigen 100 Millimeter dicken Mineralfaserdämmung realisierten. Die erforderliche Statik für die Unterkonstruktion einschließlich Verlegeplänen und Angaben zu den Befestigungsmitteln waren im Lieferauftrag unseres Systemherstellers als gesonderte Dienstleistung enthalten. Als Untergrund für die horizontal angeordnete Winkelstehfalzbekleidung haben wir ein Alu-Trapezprofil montiert. Um die durchgehende Befestigung der vorpatinierten Kupferbekleidung und die Hinterlüftung sicherzustellen, wurden die Sicken vertikal angeordnet. Somit konnten die Trapezbleche problemlos an die elliptische Fassadenrundung angeformt werden. Lediglich die horizontalen L-Profile für die Befestigung der Trapezbleche mussten vom Klempner vorgewalzt werden. Aufgrund der elliptischen Rundung musste die Fläche in mehrere Abschnitte mit unterschiedlichen Radien aufgeteilt werden, da die Fertigung der L-Profile nur in einem gleichbleibenden Radius möglich war“, schilderte Klempnermeister Frank Henke den Ablauf.
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Die Graffittiprophylaxe
Um die wertvolle Außenfassade vor Graffittisprayern und sonstigen Verunreinigungen zu schützen, entschloss sich der Bauherr, für alle Fassadenflächen einen Schutz vorzusehen. Auf Empfehlung des Kupferherstellers kam ein Produkt aus der Nanotechnologie zum Einsatz. Dies wurde bereits in Laborversuchen positiv getestet und in der praktischen Anwendung erfolgreich eingesetzt. Bei dem Schutzsystem handelt es sich nicht um eine Beschichtung, sondern um eine dampfdiffusionsoffene Oberflächenveredelung. Sie wird als vorbeugende Schutzmaßnahme gegen öl-, fett- und wasserbasierte Verschmutzungen sowie gegen andere Verunreinigungen eingesetzt. Der Oberflächenschutz erleichtert die Reinigung von Metalloberflächen. Moose, Algen und Flechten sowie Eis und Graffiti können spurenlos entfernt werden. Nach dem Austrocknen entwickelt die Imprägnierung eine stark wasser- und ölabweisende Wirkung. Auf vertikalen und schrägen Flächen ergibt sich bei Regen ein Selbstreinigungseffekt und das ursprüngliche Aussehen der geschützten Flächen bleibt lange Zeit erhalten.
Graffiti können problemlos mit heißem Druckwasser, ergänzt durch den Einsatz spezieller Graffitientferner, beseitigt werden, ohne die Schutzwirkung zu beeinträchtigen. Das Schutzsystem geht eine dauerhafte Verbindung mit dem Untergrund ein. Insbesondere wässerige und ölbasierte Verschmutzungen können nicht mehr fest auf der Oberfläche anhaften, was deren Entfernung wesentlich erleichtert. Das Wasserdampfdiffusionsverhalten des behandelten Untergrundes wird in keiner Weise beeinträchtigt (Sd-Wert nach DIN 52516 mod. = minus 0.3 Meter). Das optische Erscheinungsbild patinierter Metalloberflächen bleibt erhalten und der natürliche Witterungsprozess wird nicht beeinflusst. Per Hubsteiger wurde das Mittel großflächig in einer Tagesaktion aufgesprüht und schützt jetzt dauerhaft die Fassadenfläche.
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Klempner-Fachbetrieb:
Projektdaten im Überblick:
- Projekt: Gesundheitszentrum Duisburg
- Bauherr: Dr. König
- Architekt: Kohl & Fromme Architekten Partnerschaft
www.kohl-fromme.de
- Bekleidungssystem: Winkelstehfalzsystem, horizontal verlegt
- Bekleidungswerkstoff: Vorpatiniertes Kupferblech, Werkstoffdicke 0,7 mm,
Fabrikat: Tecu-Patina (KME)
- Unterkonstruktion: Wagner Fassadenelemente, Vechelde
www.wagner-system.com
- Grafittischutz: Faceal Oleo Nano-Technologie
www.pss-technology.de |
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