50 Jahre Flaschnerfachbetrieb Smejkal: Alles im Griff

Robert und Christian Smejkal feiern in diesem Jahr das 50-jährige Bestehen ihres Flaschnerfachbetriebes. In dieser Zeit haben sie zusammen mit ihrem Team nichts ausgelassen, was die Klempnertechnik zu bieten hat. Herzlichen Glückwunsch!

Robert und Christian Smejkal
Ob Dach, Fassade, Neubau oder Bauen im Bestand – alle Tätigkeitsfelder werden bei Robert und Christian Smejkal (rechts) und ihrem Team kompetent bedient. Foto: Smejkal

Bei der Deckung komplex geformter Dachgeometrien sind Metalldachsysteme klar im Vorteil. Dies hat bereits Flaschnermeister Erwin Hagstotz 1970 erkannt und gründete vor exakt 50 Jahren seinen Klempnerfachbetrieb im schwäbischen Heidenheim. Nach 22 erfolgreichen Flaschnerjahren übergab er 1992 den Betrieb seinem Neffen Robert Smejkal, der das gesunde Unternehmen in den Folgejahren weiterentwickelte.

So mussten aufgrund des ständig wachsenden Mitarbeiterstammes, der Investition in leistungsfähige Blechbearbeitungsmaschinen und der Erweiterung der Lagerkapazitäten schon im Jahre 2000 die alten Betriebsgebäude wieder aufgegeben werden. Die neue Heimat des Unternehmens wurde ein modernes Produktions- und Verwaltungsgebäude in den Stäffeleswiesen des Heidenheimer Stadtteils Mergelstetten – und ist es bis heute. Kunden des Unternehmens werden von hier aus mit einem Leistungsportfolio von der klassischen Flaschnerei über Dächer und Fassaden bis zum Denkmalschutz bedient.

Der Firmensitz bietet ausreichend Platz für Fertigung, Lagerlogistik und für die inzwischen mehr als 30 Mitarbeiter. Sofern sie nicht auf den Baustellen unterwegs sind, erledigen Robert Smejkal und sein Sohn Christian in den hellen Büroräumen die Projektplanung, Personaleinteilung und Materialbeschaffung. Zwei weitere Bürokräfte nehmen Kundenanfragen entgegen und kümmern sich um die Buchhaltung.

Nachfolge geregelt

Im Rahmen einer Umstrukturierung wurde der Betrieb 2015 in eine GmbH & Co. Kg umfirmiert. In diesen Zuge trat Sohn Christian, der zuvor die Meisterschule erfolgreich absolviert hatte, als weiterer Geschäftsführer in das Unternehmen ein. Somit waren frühzeitig die Weichen für die Zukunft gestellt. „Gerade im Handwerk macht die Erfahrung oft den Unterschied im Wettbewerb um die Bauaufträge. Nun blicken wir auf über 50 Jahre Unternehmensgeschichte mit hunderten von Projekten zurück. Und es gibt nahezu kein Problem, das wir nicht schon gelöst hätten. Außerdem arbeiten wir mit vier Meistern und legen größten Wert auf die regelmäßige Schulung und Weiterbildung der gesamten Belegschaft. Damit stellen wir eine bestmögliche Qualität, Zuverlässigkeit und Termintreue im Projektmanagement sicher“, erklärt Robert Smejkal die Firmenphilosophie. „Jedes Gebäude ist etwas Besonderes und wird von uns mit derselben Sorgfalt behandelt, als wäre es unser eigenes“, ergänzt Christian Smejkal.

Für nichts zu schade

Ob Dach, Fassade, Neubau oder Bauen im Bestand – alle Tätigkeitsfelder werden bei den Smejkals unabhängig von den Metall- und Abdichtungswerkstoffen sowie den handwerklichen Ansprüchen bedient. Hierzu zählen auch oft ungeliebte Arbeiten wie Balkon- und Terrassensanierungen. Schon in den 1990er-Jahren suchte das Unternehmen nach Arbeiten, die ein gewisses „Grundrauschen“ im Auftragsbestand erzeugen – und dies natürlich auch bei schlechter Witterung. Hieraus entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit der Industrie: In der Mergelstettener Blechbearbeitungswerkstatt werden heute am laufenden Band Maschinenverkleidungen und Sonderteile aus Metall und Plexiglas gefertigt.

Gewinner Sanierungspreis 14

„Die Schwerpunkte in unserem Leistungsspektrum haben sich in den vergangenen Jahren zum Teil sehr verschoben. So findet man in der Architektur heute verstärkt Flachdächer, bei denen hochwertige Abdichtungsbahnen aus Kunststoff zum Einsatz kommen. Eine weitere Abdichtungstechnik haben wir mit rollnahtgeschweißten, wasserdichten Edelstahldächern eingeführt. Die Materialeigenschaft des Edelstahls zeichnet sich durch eine extrem hohe Lebensdauer aus. Für beide Abdichtungsarten haben wir das notwendige theoretische und handwerkliche Know-how erworben“, erläutert Jungunternehmer und künftiger Unternehmensnachfolger Christian Smejkal. Vorgehängte hinterlüftete Metallfassaden sind jedoch das Steckenpferd der Smejkal GmbH und Co. KG. Mit der Fassade des Scheuble-Gebäudes in der Heidenheimer Innenstadt gewannen sie sogar den bundesweit ausgeschriebene Sanierungspreis der Verlagsgesellschaft Rudolf Müller 2014 in der Kategorie Metall.

Klaus Siepenkort

Den kompletten Beitrag lesen Sie in Ausgabe 04/05.2020  KlempnerMagazin.

Letzte Aktualisierung: 14.07.2020