Das „Ja" zum Meister ist nur der erste Schritt

Mit Enthusiasmus begrüßte das Enke-Team am 11. September 2015 rund 50 Fachleute zu einem meisterlichen Branchentreffen.

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Gemeinsam überlegte man welche Marketingmaßnahmen nötig sind, um mehr Leute für sein Handwerk zu begeistern.

In seinem Begrüßungsvortrag stellte Enke-Geschäftsführer und Inhaber Hans-Ulrich Kainzinger einen ganzen Katalog verschiedenartiger Marketingmaßnahmen vor. Von Benimmregeln beim Kunden über geeignete Fahrzeugbeschriftung bis hin zum vorbildlichen Internetauftritt erstreckte sich die Palette. Eines wurde schnell klar, es bedarf einiger Anstrengungen bis neu eingeführte Marketingmaßnahmen den gewünschten Erfolg herbeiführen. Um Ideen zu sammeln orientierten sich die Spenglermeister auch an Konzepten die in anderen Berufsgruppen bereits erprobt oder erfolgreich eingeführt wurden. Mit Aussagen wie „Leidenschaft ist das beste Werkzeug“ oder „Ja zum Meister“ macht beispielsweise der Zentralverband des Deutschen Handwerks auf das Handwerk aufmerksam. Im Allgemeinen richtet sich die Imagekampagne an die breite Öffentlichkeit – im Besonderen soll sie aber auch auf die Leistungsfähigkeit der Handwerksmeister aufmerksam machen.

Imageverbesserung hat die oberste Priorität

Doch wie nutzen vor allem Spenglermeister ihren Meistertitel für das firmeneigene Marketing? Erstaunlicher Weise gehen hier die Meinungen weit auseinander. Der Bogen spannt sich von altmodisch und verstaubt über unbedingt wichtig bis hin zur Schaffung einer meisterlichen Elitegruppe. Einig sind sich die Spenglermeister darüber, dass eine Imageverbesserung mitunter die dringendste Notwendigkeit der Branche ist. Das Ja zum Meister ist dabei nur der erste Schritt – die Umsetzung effektiver Marketingmaßnahmen logische Konsequenz. Aber wer könnte diese Herkulesaufgabe für das Spenglerhandwerk übernehmen? Die Spenglermeister sind sich darüber einig, dass hier hauptächlich die Verbände in der Pflicht stehen. Allen voran ist der internationale Interessenbund Baumetalle (iib) gefordert. Unabhängig davon ist man bei Enke davon überzeugt, dass imagebildende Maßnahmen gerade für das Spenglerhandwerk unerlässlich sind. Aus diesem Grund hält Kainzinger weiterhin am Prinzip der Leidenschaft im und für das Handwerk fest. An seine Gäste gerichtet betonte er glaubwürdig: „Machen Sie auf sich aufmerksam. Wenn wir Sie dabei unterstützen können, dann melden Sie sich gerne bei uns.“

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iib-Präsident Peter Trenkwalder macht sich für die Imageaufwertung des Meistertitels stark Fotos: Enke

Mit Beginn der kalten Jahreszeit startet bei Enke auch wieder die Schulungssaison 2015/2016. Und auch für den Nachwuchs machen sich die Bautenschützer aus Düsseldorf wieder stark. Nach dem erfolgreichen Enke-Impuls Camp 2014 wird die Veranstaltung regional neu aufgelegt. Zunächst sind dabei Termine in Berlin und Stuttgart vorgesehen. An Azubis, Gesellen und Meister gleichermaßen adressiert gilt: Wer Interesse an den interessanten Angeboten des Enke-Werkes hat, kann sich direkt mit dem E-Team in Verbindung setzen.

Letzte Aktualisierung: 06.10.2015