Der neue Grömo-Bogen in der Praxis

Knapp zehn Monate ist der neuartige Grömo-Bogen nun am Markt erhältlich. Die Innovation soll für die Spenglergewerke das Arbeiten am Regenrohr extrem vereinfachen und das lästige Aufweiten unnötig machen. Doch hält der Bogen in der Praxis, was er verspricht?

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Hans-Peter Schwarz: "Bei uns inzwischen Standard". Foto: Bamberg kommunikation

Funktioniert die Steckverbindung? Wie sind die Erfahrungen am Bau? Und welche Einsparpotenziale können tatsächlich erzielt werden? Der Inhaber der Allgäuer Spenglerei Hans-Peter Schwarz aus Jengen berichtet über seine praktischen Erfahrungen nach über einem halben "Bogen-Jahr".

Hans-Peter Schwarz, Spenglerei Schwarz

Herr Schwarz, seit wann arbeiten Sie in Ihrem Unternehmen mit dem neuen Bogen?

Wir haben den Bogen gleich nach seiner Einführung im Juli letzten Jahres getestet und ihn bei unseren Neubau- und Sanierungsprojekten eingesetzt. Wir waren offen gestanden zunächst ein wenig skeptisch, was im Bereich Regenentwässerung überhaupt noch verbessert werden kann.

Wie bewerten Sie den Bogen im praktischen Einsatz?

Um es vorweg zu nehmen: Normale Bögen nutzen wir nicht mehr. Die Konstruktion ist eine geniale Idee. Der Einzug passt wirklich immer, und zwar ohne Muffe! Am Anfang war es etwas Übungssache, weil die alten Abläufe ja in Fleisch und Blut übergegangen waren. Der Arbeitsablauf hat sich jetzt leicht verändert, er ist schneller und viel einfacher geworden. Hauptsächlich musste man sich daran gewöhnen, dass das Aufweiten des Regenfallrohrs komplett entfällt. Ich kann die Teile einfach zusammenstecken, ohne zu Muffen. Das passt immer und sieht dabei noch richtig gut aus.

Der Hersteller verspricht eine deutliche Zeitersparnis. Können Sie dies bestätigen?

Ja, auf jeden Fall. Zunächst: Der neue Bogen kostet nicht mehr als die alten Konstruktionen. Dann bringt er uns eine beachtliche Zeitersparnis, da das Aufweiten mit der Maschine komplett entfällt. Man steckt einfach den konisch geformten Bogen auf das Regenabfallrohr, das war´s schon. Wenn man das an bei einigen Bauten zusammenrechnet, kommt schon einige Arbeitsstunden sparen. Wir profitieren in unserem Betrieb aber noch von weiteren Einsparungen. Denn eigentlich brauchen wir keinen Aufweiter mehr. Dies ist für uns als relativ kleiner Betrieb ein interessantes Sparpotenzial, denn wir müssen jetzt dieses Werkzeug nicht mehr für jedes Fahrzeug bereitstellen. Ein einziger Aufweiter in der Werkstatt genügt dann eigentlich für Sonderfälle.

Quelle: Bamberg kommunikation

Letzte Aktualisierung: 21.04.2011