Forschungsgebäude 411 gewinnt

Es war knapp, doch der Sanierungspreis 15 Metall geht wieder nach Baden-Württemberg. Reiner Geissler aus Stutensee und vier weiter Gewinner der Kategorien Steildach, Flachdach, Holz und Bauherr nahmen in den Kölner Balloni-Hallen ihre Trophäen entgegen.

Sanierungspreis15_Sieger
„The Winner is: Firma Geissler Bad & Dach aus Stutensee, vertreten durch Klempnermeister Reiner Geissler.“ Herzlichen Glückwunsch! Alle Fotos: Rudolf Müller Mediengruppe

Rund 180 Wettbewerbsteilnehmer, Sponsoren und Ehrengäste feierten in einem kulinarischen Fest die Sieger des begehrten Sanierungspreis 15. Nach einem spannenden Online-Voting der besten drei Projekte setzte sich in der Kategorie Metall Reiner Geissler mit seinem KIT-Campus Nord, Bau 411 durch. Die architektonische und energetische Aufwertung des Gebäudes sowie die Einhaltung der Auflagen an den Schall- und Brandschutz wurden mit einer neu aufgebauten komplett ausgedämmten Stahlbau-Tragkonstruktion, einer zweiteiligen Aluminium-Unterkonstruktion und einer Fassadenbekleidung aus vertikalen Aluminium-Sidings erreicht. Die Besonderheiten hierbei waren, dass die Konstruktionsvariante erlaubte, die Sanierung im laufenden Universitätsbetrieb durchzuführen und mit einem speziellen Farbkonzept eine feine lineare und vertikale Gliederung, ähnlich einem Strichcode zur digitalen Datenerfassung, umzusetzen.

Sanierungspreis15 alle
Die Sponsoren und Redakteure der Fachzeitschriften der Rudolf-Müller Mediengruppe feierten in den Kölner Balloni Hallen gemeinsam mit den Gewinnern des Sanierungspreis 15.

Doch die Auswahl der TOP 3 aus den 37 gültigen Einreichungen der Kategorie Metall war eine komplexe Aufgabe für die Fachjury. Immerhin 22 eingereichte Sanierungsfälle beschäftigen sich mit der Fassade – und dies in den unterschiedlichsten Spielarten. Am Ende hatten auch die Firma Bade aus Bad-Bevensen mit ihrem Logistikzentrum und die Firma Burk aus Ravensburg mir ihrer modernisierten Wohnbebauung die Nase vorn.

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Alexandra Bendel-Döll, Leitung Marketing der Prefa Wasungen und Klaus Siepenkort, verantwortlicher Redakteur des klempner magazins waren die ersten Gratulanten des glücklichen Siegers.

„Das beweist, dass die Metallfassade in Klempnertechnik im Vergleich zu anderen Systemen wirtschaftlich und werterhaltend umsetzbar ist – ein Zukunftsthema für Klempner und Spengler. Insofern hat der Sanierungspreis 15 Signalwirkung“, hob Elmar Esser, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima hervor. Der ZVSHK ist ideeller Träger des Sanierungspreis Kategorie Metall.

Wettbewerb mit Strahlkraft

Die bekannte WDR-Moderatorin Andrea Griessmann führte wieder professionell durch das feierliche, kurzweilige Abendprogramm, in dem ausschließlich meisterhafte Handwerksleistungen im Fokus standen – und in den Pausen fürstliche Speisen. Nach einer kurzen Einführung der verantwortlichen Redakteure der Fachzeitschriften DDH, Bauen mit Holz, klempner magazin sowie Bauen & Renovieren präsentierten die Preisträger ihr Projekt und ihr Unternehmen in einem Video-Dreh aus dem Betrieb und von der Baustelle – erstellt von der TV-Abteilung des Rudolf Müller Mediengruppe.

Klaus Siepenkort

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in klempner magazin 08.2015.

Letzte Aktualisierung: 26.11.2015