KlempnerMagazin unterwegs: Schöner Wohnen unter Schindeln

Im beliebten Frankfurter Viertel Nordend entsteht auf einer Fläche von 14.000 Quadratmetern ein hochwertiger Wohnkomplex der Instone Real Estate. Das Spenglerteam der Firmen Ruhland & Riegler sorgt für die stilechte Verlegung der Metallhülle mit 4000 Quadratmeter Dachflächen, 85 Dachgauben und einem historischen Glockenturm.

Spenglerarbeiten am Projekt Marie im Frankfurter Nordend
4000 Quadratmeter Dachflächen, 85 Dachgauben und ein historischer Glockenturm umfassen die Spenglerarbeiten am Projekt Marie im Frankfurter Nordend. Foto: Ruhland/Riegler/Prefa

Das Projekt heißt „Marie“ und füllt die nach dem Abriss des geschichtsträchtigen St. Marienkrankenhauses entstandene Lücke. Von 1904 bis 1907 im Stil der Gründerzeit nach den Plänen des Frankfurter Architekten Hans Rummel errichtet, war sichtlich in die Jahre gekommen, sodass es einem Neubau weichen musste. Das Krankenhaus, das die erste Entbindungsstation der Stadt beherbergte, zog in einen Erweiterungsbau des St. Elisabethkrankenhauses nach Frankfurt-Bockenheim um.

Der Entwurf des hochwertigen Wohnkomplexes im Nordend stammt vom 2019 verstorbenen Architekten Magnus Kaminiarz. Sein Ziel war es, dieses Areal so zu bebauen, dass es das historische Flair des Standorts widerspiegelt. Nahezu jede der geplanten 236 Wohnungen, davon 181 Eigentumswohnungen, verfügt über eine Loggia und ist mit Terrasse oder Balkon ausgestattet. Der mit dem Projekt betraute Immobilienentwickler Instone Real Estate plant die Fertigstellung im Frankfurter Nordend für Ende 2021.

Die Fertigstellung sämtlicher Dachflächen steht planmäßig bereits kurz bevor. Für den verantwortlichen Redakteur der Fachzeitschrift KlempnerMagazin Klaus Siepenkort Grund genug, schnell noch etwas Baustellenluft zu schnuppern, bevor der letzte Bauabschnitt an der Brahmsstraße fertiggestellt ist. Hier wurde Ende September auch der fertig bekleidete Glockenturm mit einem Mobilkran auf den Dachstuhl aufgesetzt. Es handelt sich um die Eins-zu-Eins-Nachbildung des historischen Glockenturms, der an gleicher Stelle auf dem Dach der Kapelle des früheren St. Marienkrankenhauses errichtet war. Die Montage der Ornamente, Dachdeckungen sowie der Bekrönung fand am Boden statt. Auf der Baustelle gab es viel zu entdecken: Ein gut gelauntes Spenglerteam, jede Menge sauber ausgeführter Details an Anschlüssen und Dachdurchdringungen, und wo man hinschaut: anthrazitfarbene Aluminiumrauten. Sie passen exakt zu den Dachlandschaften der Umgebung mit ihren typischen Schieferdeckungen.

Vernetzen und verschmelzen

Marie ist in jeder Hinsicht ein besonderes Projekt. Nicht nur die Technik, auch die Zusammenarbeit der beiden langjährig im Raum Frankfurt und weit darüber hinaus agierenden Unternehmen Ruhland und Riegler ist bemerkenswert. Die beiden Teams arbeiten oft gemeinsam und erfolgreich an großen Bauvorhaben zusammen, genauso wie die beiden Geschäftsführer Klaus Riegler und Christian Müller, mit denen sich Klaus Siepenkort nach der Ortsbesichtigung im nahegelegenen Rödermark traf. Auch für die Zukunft planen die beiden Unternehmer mit Herzblut Großes, wie Siepenkort erfuhr. In der ersten Ausgabe 2021 der Fachzeitschrift KlempnerMagazin erfahren Sie von ihm alles über die Metallarbeiten am Projekt Marie und über die Pläne der Firmen Ruhland und Riegler.

Klaus Siepenkort


KlempnerMagazin 1/2021 erscheint am 14. Januar 2021

Letzte Aktualisierung: 27.10.2020