Metaller auf der DACH+HOLZ International 2018 im Fokus

Ein eigener Thementag im Forum, eine erweiterte Sonderschau und allein im Bereich Metall über 80 ausstellende Firmen aus dem In- und Ausland: Bauklempner und Dachdecker erhalten auf der DACH+HOLZ International vom 20. bis 23. Februar 2018 in Köln einen umfassenden Überblick über alle Neuheiten rund um das Thema Metall. Erstmals sind diese auf der Messe in einer Halle zusammengefasst.

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Auch wir freuen uns auf Sie. Besuchen Sie uns in Halle 6, Stand-Nr.: 210. Foto: DDH

Mehr als 5.000 Quadratmeter für metallene Dach- und Fassadenbekleidungen, Bleche, Bänder, Fassaden, Werkzeuge,
Dachentwässerungs- und Befestigungssysteme sowie Spezialmaschinen für die Metallbearbeitung: Die DACH+HOLZ International bietet auf dem Messegelände Köln das komplette Metallpaket. Erstmals finden Fachbesucher dieses zusammengefasst in einer Halle. Während sich auf der gesamten Messe in vier Hallen rund 500 Firmen
präsentieren, können sich Dachdecker, Bauklempner und benachbarte Gewerke bei über 80 internationalen Ausstellern aus
dem Bereich Metall informieren - darunter Rheinzink, Nedzink, KME, Prefa und Umicore.

Kurz vor Beginn der Bausaison erhalten Fachbesucher so einen umfassenden Marktüberblick, fundiertes Fachwissen für Planung und Ausführung und sehen die Produktneuheiten der Branche. Darüber hinaus ist die Messe der ideale
Treffpunkt für Bauklempner, Dachdecker, Zimmerer und Architekten, um sich fachlich mit den Kollegen auszutauschen und sich weiterzubilden. Gelegenheit dazu bietet unter anderem das DACH+HOLZ-FORUM, wo am Mittwoch, 21. Februar, ein eigener Thementag zum Klempner-Handwerk Premiere feiert.

Klempner demonstrieren High-End-Handwerk


Ganz neu gestaltet wird die über 200 Quadratmeter umfassende Sonderschau „Klempner-Handwerk“ in Halle 8. Arno Fell von der Spengler-Meisterschule der Handwerkskammer Unterfranken in Würzburg hat sich dafür viel vorgenommen: „Die Besucher der Sonderschau werden begeistert sein, was man aus einem blanken Stück Metall fertigen kann“, verspricht er. So demonstrieren Meisterschüler in eigens aufgebauten Werkstätten unterschiedliche Klempnertechniken; Anwendungen aus dem Alltag ebenso wie komplizierte Arbeiten, die überdurchschnittliches, handwerkliches Geschick erfordern,
erklärt Fell. Angesprochen werden sollen neben Klempnern auch Dachdecker und Zimmerer. „Sie bieten oft Leistungen aus einer Hand und bekommen so einen Einblick, welche Möglichkeiten das Klempner-Handwerk als Partner bietet.“
In einer Ausstellung werden zudem vier herausragende Stücke vergangener Meisterprüfungen präsentiert. Allesamt „absolutes High-End-Handwerk“, so Fell, beispielsweise der Zwiebelturm von Timo Mayer, der sein „mit einer glatten
Eins“ bewertetes Projekt im Rahmen des Thementags „Klempner-Handwerk“ am Mittwoch, 21. Februar, auf dem DACH+HOLZ-FORUM vorstellt.

Handwerkliches Know-how weltweit gefragt

Natürlich spielen auch im Klempner-Handwerk Maschinen und durch die Digitalisierung standardisierte Prozesse eine zunehmend wichtige Rolle, über die die Messe ebenfalls einen umfassenden Überblick bietet. Für die Qualität
der Arbeiten, so Fell, sei aber nach wie vor der Handwerker entscheidend. Deshalb sei Knowhow aus Deutschland auch im Ausland sehr gefragt, vielfach werde international „händeringend“ nach Fachkräften gesucht. Ein Klempner, der diese Chance genutzt hat, ist „Weltspengler“ Alexander Suhr. Ausgezogen im Rahmen eines „Work-and-Travel“-Programms sind aus geplanten zwölf Monaten in Australien inzwischen zwölf Jahre geworden – und aus Suhr ein Teilhaber an einem Klempnerunternehmen in Sydney. Am Mittwoch, 21. Februar, dem Thementag „Klempner-Handwerk“ im DACH+HOLZ-FORUM, wird er von seiner Erfolgsgeschichte „down under“ berichten.


Darüber hinaus erleben die Fachbesucher auf der Messe zahlreiche Topunternehmen der Branche und deren Produkte. Auch diese stehen im In-und Ausland hoch im Kurs, wie beispielsweise Kaufmann Ulm, einer der ältesten Spezialbetriebe Europas für die Herstellung von Bauornamenten und ornamentalem Bauschmuck. Mit diesen werden weltweit Rekonstruktionen nach historischen Vorbildern und anspruchsvolle, repräsentative Neubauten mit ungewöhnlichen Dach- und Fassadengestaltungen umgesetzt. „Die Herstellung von Bauornamenten aus Zink und Kupfer ist ein sehr spezielles
Fachgebiet und es gibt nur noch sehr wenige Unternehmen in Europa, die sich auf die Herstellung und Restaurierung von
Metallornamenten verstehen“, erklärt Harald Szimeth von Kaufmann Ulm. Auf der DACH+HOLZ International können sich Handwerker, Architekten und Denkmalpfleger dort über entsprechende Leistungen und Produkte informieren, um solche
Projekte umzusetzen. Denn oft werde aus Unkenntnis darüber, dass noch Fachfirmen existieren, Aufträge abgelehnt oder die historische Bausubstanz entfernt, nicht ersetzt oder stark vereinfacht. Einen Blick in Vergangenheit und Gegenwart des Gewerks bietet eine Ausstellung des Europäischen Klempner- und Kupferschmiedemuseums aus dem unterfränkischen Karlstadt. Umgesetzt wird diese in Kooperation mit der Spengler-Meisterschule im Rahmen der Sonderschau „Klempner-Handwerk“.


Quelle: GHM