Qualität durch Sicherheit

Der Entwickler und Hersteller von Absturzsicherungen, ST Quadrat aus dem luxemburgischen Grevenmacher, sichert seit 1994 Klempner und andere in luftiger Höhe vor dem Absturz.

Das Expertentrio für Sicherheit am Dach, von links: Uwe Steinmetz (Vertriebsleitung), Christian Steinmetz (Mitglied der Geschäftsleitung), Martin Binder (Geschäftsführer). Foto: Klaus Siepenkort

Vor zwanzig Jahren legten die heutigen Inhaber den Grundstein für das Unternehmen ST Quadrat S.A. in Grevenmacher, Luxemburg. Geschäftsführer des mittelständischen Unternehmens ist seit 2000 Martin Binder. Der heute 40-jährige Diplom-Ingenieur (FH) ist verantwortlich für das Fertigungs- und Planungsmanagement. Während sich der Vertriebsleiter Uwe Steinmetz dem intensiven Kontakt zu den Kunden widmet, kümmert sich sein vor wenigen Jahren von den Firmeneignern in die Geschäftsleitung berufener Sohn Christian Steinmetz vor allem um die internen Abläufe. Nach der Gründung 1994 wurden zunächst verschiedene Absturzsicherungen für den temporären Einsatz auf Steil- und Flachdächern konstruiert. Ende der 90er-Jahre begannen die Ingenieure mit der Entwicklung und Produktion von Absturzsicherungen, die bei Inspektions- und Wartungsarbeiten ohne zusätzliche Gerüste genutzt werden können. Dies geschah aus dem Bewusstsein ­heraus, dass gerade bei diesen kurzfristigen Arbeiten das Unfallrisiko überdurchschnittlich hoch ist. So konnte im Jahre 2000 mit dem LUX-top ASP der erste plastisch verformbare Anschlagpunkt zur Befestigung der Persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) dem Fachpublikum präsentiert werden. Heute beschäftigt das mittelständische Unternehmen an seinem luxemburgischen Standort insgesamt dreißig Mitarbeiter.

Von der Idee zur Serie
Bis eine neue Absturzsicherung in den Handel kommt, durchläuft sie mehrere Etappen. Eine Produktidee wird zunächst in der Technik theoretisch aufbereitet; in der Manufaktur nimmt sie erste Konturen an. Dort werden Muster hergestellt und an der eigenen Prüfanlage hinsichtlich ihrer Tragfähigkeit, Konstruktion und dem Markterfordernis auf Herz und Nieren geprüft. Daraufhin erfolgen Nachbesserungen und Optimierungsschritte. Der so entstandene Prototyp wird dann in größeren Serien konzipiert, wiederum nachgebessert und so lange optimiert, bis die eigentliche Hauptserie produziert werden kann.

Klaus Siepenkort

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in Ausgabe klempner magazin 6.2014.

Letzte Aktualisierung: 27.08.2014