Sanierungspreis: Futuristisch mit Aluminium

Im Kölner Höhnerstall wurde die feierliche Preisverleihung des Sanierungspreis 17 zelebriert. In der Kategorie hatte die Firma Mohr die Nase vorn. Für die Metallarbeiten war das besondere Sorgfalt und das herausragende handwerkliche Know-how des ausführenden Spenglers Andreas Weidner gefordert.

Preisverleihung Sanierungspreis 17 (3)
Klaus Siepenkort mit dem Gewinner Alexander Mohr und Andreas Weidner. Fotos: Rudolf Müller Mediengruppe

Der Sanierungspreis 17 Metall geht an die Mohr GmbH für die Sanierung und Umgestaltung eines Einfamilienhauses zum Solitär. Gewünscht war eine klare, futuristische Linienführung in Kombination mit einer hohen Ausbeute an Tageslicht. Dies setzte das Unternehmen vorbildlich mit einer dunkler Aluminium-Stehfalzdeckung und vollverglasten Anbauten um.

Infos und Bilder von Mohr Holzbau:

Das ursprüngliche Einfamilienhaus fügte sich mit der klassischen Putzfassade und seinem Ziegeldach unauffällig in das Gesamtbild der Nachbarschaft ein. Im Rahmen der Sanierung und Modernisierung wurden nun sämtliche Gebäudeüberstände des Hauses entfernt und der gesamte Baukörper mit einer anthrazitfarbenen Aluminium-Fassade umhüllt. Das Fassadensystem der Firma Prefa wurde mit Stehfalz-Technik in unterschiedlichen Scharenbreiten ausgeführt.

Back to the roots“ – hieß es für uns diesmal bei der Verleihung des Sanierungspreis. 2010 fand die Preisverleihung unseres damals noch jungen Preises auf der Messe DACH+HOLZ statt. Diesmal wählten wir den Höhnerstall am Kölner Heumarkt, den die Besucher nach der Messe gut erreichen konnten. Im Traditionsbrauhaus führte wieder Moderatorin Andrea Grießmann charmant durch das Programm und stellte folgende Sieger in den restlichen Kategorien vor:

Flachdach: Timo Markert

Der Sanierungspreis 17 Flachdach geht an Timo Markert Dachbau für die Sanierung einer Villa in Veitshöchheim. Besonders hervorzuheben sind bei dem Objekt die unterschiedlichsten Ausführungen im Bereich der Bauwerksabdichtung, die Planung und Ausführung von Tageslichtelementen am Flachdach, bis hin zur Umsetzung eines Gründachaufbaus, der sich harmonisch in die begrünte Hanglage des Gebäudes einfügt.

Sanierung: Löw AG

Über den Sanierungspreis 17 in der Kategorie Steildach freuten sich die Dachdeckermeister Peter Löw mit Vorarbeiter Martin Bendrick über die Auszeichnung für die komplexe Sanierung einer Synagoge in Frankfurt am Main. Neben der schieren Größe und Höhe des Kuppelbaus war sich die Jury einig, dass die Umsetzung der Deckung, mit den Mönch und Nonne Ziegeln an einem Kuppeldach, von höchstem technischem Verständnis zeugen.

Die Kategorie Holz geht nach Görwihl im Schwarzwald an die Zimmerei Denz. Mit der Sanierung des „Alten Holtz“, dem Glockenstuhl der Hochsaler Pfarrkirche, schaffte das Unternehmen ein absolutes Meisterstück. Keine Herausforderung war dem Team um Zimmermeister Christian Denz zu groß. Und so wurde schließlich aus dem maroden Gebälk wieder das Schmuckstück, dass es früher einmal war.

Kölsches Liedgut sorgt für Stimmung

Zwischen Hauptgang und Nachspeise enterte der bekannte Kölner Musiker Björn Heuser die Bühne und brachte den Saal sofort zum Mitsingen. Nach zwei Liedern sang der ganze Saal kölsches Liedgut mit, selbst nüchterne „Nordlichter“ konnten sich der Sogwirkung nicht entziehen.

Alles Infos unter www.sanierungspreis.de .

Letzte Aktualisierung: 28.02.2018