Weltmeister im Handwerk

Das Handwerk Baden-Württembergs überreichte in Stuttgart 690 Meisterbriefe. Im Congresszentrum wurden die Leistungen der Jungmeisterinnen und Jungmeister im passenden Rahmen mit Glitterregen und Catwalk gefeiert.

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In den Jahren 2017/2018 haben 690 Meisterinnen und Meister ihre Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen: eine schöne Zeit – aber auch ein Weg, der manchmal steinig und schwer war. Bei der Meisterfeier am 12. Oktober unter dem Motto „Weltmeister im Handwerk“ stand dabei vor allem eines im Fokus: die Honorierung der Meister und ihrer Gewerke!
Bevor Kammerpräsident Rainer Reichhold die Handwerkerinnen und Handwerker feierlich in den Meisterstand erhob, wies er in seiner Begrüßungsrede darauf hin, dass der Meisterbrief ein idealer Türöffner auf dem Weg in die Selbstständigkeit sei. „Mehr junge Menschen müssen sich wieder trauen, ihr Leben und ihren Beruf selbst in die Hand zu nehmen und selbst Unternehmer zu werden.

Steffen Riester Hechingen
Erfolg. Steffen Riester aus Hechingen zählte für seine besonderen Leistungen sogar zu den Bestmeistern des Handwerks 2018 in Baden-Württemberg.

Die Sozialabgaben und Lohnzusatzkosten müssten dabei auch für bestehende Firmeninhaber konstant bleiben und dürften die Grenze von 40 % nicht übersteigen. „Selbstständigkeit muss sich lohnen“, so der Kammerpräsident. Als ein „bedeutendes Anliegen“ des Handwerks bezeichnete Reichhold die Rückführung von zulassungsfreien Berufen in die Meisterpflicht. In den Gewerken, in denen es zu Fehlentwicklungengekommen sei, müssten diese Fehler der Vergangenheit, wo immer möglich, rückgängig gemacht werden. „Der Meister ist gut für die Ausbildung, er ist gut für die Qualität im Handwerk, und er ist gut für dieses Land“, betonte Kammerpräsident Rainer Reichhold.

Quelle: HWK Stuttgart

Den kompletten Beitrag lesen Sie in klempner magazin, Ausgabe 8.2018.

Letzte Aktualisierung: 16.11.2018