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Über den erfolgreichen Abschluss freuten sich (v. links) Gert Brenner, Berthold Zürn, Generalkonsul Akira Mizutani, So Ivamoto, Regierungspräsident Johannes Schmalzl und Ulrich Leib. Foto: Siepenkort

2012-08-27T00:00:00Z 26.500 Euro für Fukushima

Spendenaktion: In einer feierlichen Abschlussveranstaltung übergaben So Iwamoto und Berthold Zürn dem Japanischen Generalkonsul Akira Mizutani einen Scheck über 26.500 Euro.

Alle waren beteiligt: Handwerk, Handel, Hersteller und Meisterschulen der Klempnerbranche falteten in verschiedenen bundesweit organisierten Aktionen 1.000 Kraniche. Symbolisch - denn in Wirklichkeit waren es viele mehr, da nicht jeder Handgriff in der Origami-mit-Dünnblech-Falttechnik sofort saß. Immerhin waren es ja auch 1.000 kleine Meisterstücke, wie sie Klempnermeister So Iwamoto für seinen Prüfungsentwurf entwickelte und auch ungeübte Kaufleute sich an die japanische Klempnertechnik wagten. Was als Idee von KME Mitarbeiter Berthold Zürn und So Iwamoto auf der Hausmesse Kaufmann in Ulm im März 2011 entstand, brachte die ganze Klempnerbranche in der Robert-Mayer-Schule Stuttgart zu einem erfolgreichen Abschluss: Der 1.000ste unter Qualitätskriterien ausgewählte Kranich, einschließlich Spendenscheck über 26.500,- Euro konnte im Sommer 2012 dem japanischen Generalkonsul Akira Mizutani sowie dem Schirmherrn Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg (vertreten durch Regierungspräsident Johannes Schmalzl) übergeben werden. Der Erlös der Spendenaktion kommt sofort einer Organisation zugute, die im Katastrophengebiet um den Atomreaktor von Fukushima Familien mit Kleinkindern und schwangere Frauen unterstützt. "Bedingt durch die enorm gestiegenen Lebenshaltungskosten ist unser Geld dort sicher gut angelegt. Super, dass wir so viel zusammenbekommen haben. Es war eine tolle Zeit, ohne den üblichen geschäftsmäßigen Wettbewerb und mit unglaublich viel Engagement jedes einzelnen im Kranichteam", freut sich Berthold Zürn.

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Claudia Pflug gab eine Kostprobe und faltete in der Veranstaltung einen Kranich. Foto: Siepenkort

ZVSHK-Bundesfachgruppenleiter Ulrich Leib lobte in seiner Rede den Einsatz der Klempnerbranche und hob die Außenwirkung der Spendenaktion hervor: "Das war nicht nur eine erfolgreiche Spendenaktion zum Wohl vieler bedürftiger Menschen, sondern ebenso Imagewerbung für das Klempnerhandwerk".

Generalkonsul Akira Mizutani war beeindruckt von der Symbolkraft, die von dem Metallkranich ausgeht und wollte wissen, wie der kunstvolle Vogel klempner-falttechnisch gefertigt wird. Klempnergesellin Claudia Pflug gab eine Kostprobe und zeigte gleich in der Veranstaltung, wie es geht. Bis zum heutigen Tag gibt es noch Anfragen nach den begehrten Faltschablonen.

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Bis zum heutigen Tag gibt es noch Anfragen nach den begehrten Faltschablonen, die mit diesen Stanzwerkzeugen der Firma Trumpf produziert wurden. Foto: Siepenkort
zuletzt editiert am 15. April 2021
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