20. Klempnertag: Oft auf der Kippe, letztendlich aber erfolgreich, sorgten Michael Kober, Referent Klempnertechnik und ZVSHK Hauptgeschäftsführer Andreas Müller für einen gelungenen Klempnertag mit 300 Teilnehmern. Das Motto der Jubiläumsveranstaltung lautete „Klempner für´s Klima“.
Am 24. Januar 2024 war es endlich so weit: Um 9 Uhr öffneten sich die Türen zum 20. Deutschen Klempnertag 2024 in Ulm. Bei Michael Kober waren die Vorfreude und die Erwartungen an diese Veranstaltung nach langer Pause groß. Schließlich prägten gute Stimmung, gute Vorträge zum Thema und fleißiges Netzwerken unter den Branchenteilnehmern die Jubiläumsveranstaltung. Fazit vorab: Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst.

In seiner Begrüßungsrede stellte ZVSHK Präsident Michael Hilpert fest: Das Motto Klempner für´s Klima gebe den Leitgedanken vor, wie sich das Klempnerhandwerk in den nächsten Jahren entwickeln kann. Mit ihrer Expertise für Dach und Gebäudehülle sei sie eine feste Größe, wenn es darum gehe, den Gebäudesektor klimaneutral zu gestalten. „Zukünftig wird das Metalldach und die Metallfassade als mögliche Energiegewinnung eine maßgebliche Rolle spielen“, prophezeite Präsident Hilpert. Die begleitende Fachschau zeigte, dass Klempner und Klempnertechnik im Klimageschäft bereits angekommen sind und bereits erhebliche Umsätze generieren.
Man musste auch nicht lange suchen: Ob aufgesetzt, dachintegriert oder laminiert – viele bekannte und neue Aussteller der Herstellerbranche präsentierten ihre Lösungen für die Energieerzeugung mit Metalldächern und Metallfassaden. So ist die Photovoltaik für viele Klempner/Spengler bereits fester Bestandteil des Unternehmensportfolios. Auch Lösungen für Dach- und Fassadenbegrünungen im Bereich des Metallleichtbaus sowie rollnahtgeschweißte Dachsysteme aus Edelstahlblech wurden in der Fachschau gezeigt. Wer sich bisher noch nicht mit diesem Thema beschäftigt hat, sollte dies schnell nachholen. Der Markt bietet enormes Wertschöpfungspotenzial und hilft beim so sehr notwendigen Klimaschutz.

Wie wichtig die Reduzierung der Treibhausgase ist, machte der Meteorologe und bekannte Fernseh-Wetterexperte Sven Plöger sehr deutlich. Humorvoll, rein wissenschaftlich und doch für jedermann leicht verständlich zeigte er die fatalen Folgen einer seit Wetteraufzeichnung extrem schnell voranschreitenden Erderwärmung auf. Er gab einen Ausblick, was passiert, wenn alles so es weitergeht wie bisher. Ebenso vermied der Klimaexperte aber bewusst ein Endzeitszenario ohne Hoffnung. Klimaschutz müsse jetzt erfolgen und die Klempner können einen bedeutenden Beitrag dazu leisten. Anmerkung der Redaktion: Sven Plöger ist übrigens einer der wenigen Medienschaffenden, die wissen was der Klempner wirklich „macht“. Er habe von CDU-Chef Merz, aber vor allem von Michael Kober in einem 95-minütigem Vortrag wahrscheinlich so viel über Klempner gelernt, dass er Klempnerarbeiten „nun wahrscheinlich sogar korrigieren“ könne.

Die vollständige Rückschau zum Jubiläums-Klempnertag lesen Sie in der nächsten KlempnerMagazin Ausgabe 2/2024.