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Cloud Computing bedeutet den Zugriff auf Hard- und Software in einem Rechenzentrum. Foto: Julien Christ/pixelio.de

Wissen 2012-08-30T00:00:00Z Büro ins Web

"Cloud" (Wolke) ist zu einem Trendbegriff geworden. Auch mittelständische Handwerksbetriebe können von den neuen Möglichkeiten profitieren.

Mit dem Begriff Cloud ist - einfach gesprochen - die Bereitstellung von Rechenleistung über das Internet gemeint. Hierbei wird unter anderem der teure und aufwändig gepflegte Server im Unternehmen eingespart. Die Betreuung der Hardware und Softwareprogramme wird aus dem Unternehmen in ein sicheres und zertifiziertes Rechenzentrum verlagert. Der Handwerksbetrieb kann sich so stärker auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Ermöglicht wird diese Entwicklung durch immer schnellere und zuverlässigere Internetverbindungen. Investitionen in eigene Hardware und die Instandhaltung einer aufwändigen IT-Infrastruktur entfallen im Cloud-Betrieb gänzlich. Softwarenutzung wird in der Cloud zum Service für jedermann - mit transparenten und kalkulierbaren Kosten.

Datensicherheit und Updates automatisch

Die Datensicherung gehört zu den unbeliebtesten und deshalb häufig vernachlässigten Themen in Handwerksbetrieben. Die tägliche Datensicherung mittels Datensicherungsband oder externer Speichermedien ist nicht nur mühsam, sondern birgt aufgrund des manuellen Vorgangs und der zunehmenden Datenkomplexität zudem oftmals unterschätzte Risiken. Wird die Handwerkssoftware nicht auf eigener Hardware, sondern im PDS Rechenzentrum betrieben, geben die Handwerksbetriebe die Verantwortung der Datensicherheit an einen spezialisierten Dienstleister mit höchsten Sicherheitsstandards ab.

Minimierung des Hardware Ausfallrisikos

Server-Hardware, die heute angeschafft wird, ist morgen vielfach bereits veraltet. Diese Frage erübrigt sich im Rechenzentrumsbetrieb, wo die Hardware regelmäßig durch den Betreiber auf dem aktuellsten Stand gehalten wird. Fällt im Rechenzentrum eine Festplatte aus, so wird diese binnen weniger Stunden durch eine neue ersetzt. Dank einer doppelten Sicherung der Daten kann das Handwerksunternehmen in der Zwischenzeit ohne jegliche Unterbrechung in der Cloud weiterarbeiten. So wird das Risiko eines Ausfalls der Hardware minimiert.

Das Programm wächst mit dem Unternehmen

Märkte verändern sich heute immer schneller und die Entwicklung der Auftrags- und Personalsituation unterliegt einer steten Unsicherheit. Eine Investition in die IT-Infrastruktur ist immer eine langfristige Entscheidung und Bindung. Ist die Hardware zu klein dimensioniert, wird sie nicht die Anforderungen eines wachstumsorientierten Unternehmens erfüllen können. Ist sie überdimensioniert ausgelegt, verursacht sie unnötige Kosten. Der Vorteil, die benötigte Branchensoftware im Cloud-Betrieb zu mieten, liegt auf der Hand: Es wird nur das gezahlt, was auch wirklich vom Unternehmen benötigt und genutzt wird. Das minimiert das Risiko einer Fehlinvestition und ermöglicht die flexible Anpassung der Hardware an die Anforderungen des Handwerksbetriebs. Was für die Hardware gilt, gilt für die Software gleichermaßen. Durch das modulare Konzept kann die Softwarenutzung hier auch den wachsenden (oder sich reduzierenden) Anforderungen flexibel angepasst werden.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in Ausgabe klempner magazin 05.2012.

zuletzt editiert am 15. April 2021
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