Der Arbeitskreis Ausbildung traf sich Ende April zum sechsten Treffen. Während in der Rheinzink-Werkstatt die jungen Gesellen um das Goldene Schaleisen kämpften, tagten – nahezu ebenso engagiert – die Ausbilder der Berufs- und Meisterschulen.
Schwerpunkt des Arbeitskreises war diesmal die Präsentation der Ausarbeitungen der Klempner-Gesellenprüfung in den Teilen I + II, die den Berufsschulen bundesweit als Empfehlung zur Verfügung gestellt werden soll. Dieser Teil des Projekts befindet sich in der finalen Phase. In diesem Zusammenhang sind die einzelnen Arbeitsgruppen derzeit damit beschäftigt, einen Katalog mit Prüfungsfragen zu verschiedenen Themenfeldern wie Dach, Fassade, Dachentwässerung etc. zusammenzustellen. Die bisher erarbeiteten Fragen mit den passenden Antworten wurden von den Arbeitsgruppen vorgestellt und diskutiert. Geplant ist, in der Zusammenarbeit mit dem Rudolf Müller Verlag, den Fragenkatalog in einer „Prüfungsfragen-App“ für Smartphones bereitzustellen. Für angehende Dachdeckergesellinnen und -gesellen ist die App „Dach Training“ bereits im Juli verfügbar. Mit der App können sich die jungen Lehrlinge zeitgemäß, spielerisch und optimal auf die Gesellenprüfung vorbereiten – und zwar in allen Lehrjahren. Die Lerninhalte werden den Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch einfache Menüführung und quizähnliche Prüfungsfunktionen interessengerecht vermittelt.
Ein guter Plan für die Klempnerausbildung
In einem weiteren Tagesordnungspunkt ging es um den Nachwuchs im Klempnerhandwerk. Moderator Berthold Ruck berichtete, dass das vom Arbeitskreis erarbeitete Imagepaket für die Nachwuchswerbung in den Schulen erfolgreich eingeführt wurde. Das Kit für SHK- Innungsmitglieder besteht aus einem Datenstick mit Filmen, Video-Anleitung für handwerkliche Aktionen, Flyer Klempner und einem Modell zur Anschauung typischer Detailausbildungen und vielem mehr. „Das Imagepaket wurde von Klempner-Fachbetrieben bereits vielfach in Schulen eingesetzt und, anstelle der üblichen Leihgabe, vom einen oder anderen Betrieb sogar für eine dauerhafte Nutzung käuflich erworben. Der Preis liegt bei rund 600 Euro ohne Versand“, so Berthold Ruck .
Klaus Siepenkort
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