Erstes Ziel der Reise war die Spenglerei Adelsberger in München. Die Brüder Stefan (im Bild) und Hermann Adelsberger rüsten zurzeit ihre Spenglerwerkstatt auf, um demnächst Lohnkantungen anzubieten. (Quelle: Klaus Siepenkort / KlempnerMagazin)
Erstes Ziel der Reise war die Spenglerei Adelsberger in München. Die Brüder Stefan (im Bild) und Hermann Adelsberger rüsten zurzeit ihre Spenglerwerkstatt auf, um demnächst Lohnkantungen anzubieten. (Quelle: Klaus Siepenkort / KlempnerMagazin)

Technik

05. May 2021 | Teilen auf:

KlempnerMagazin unterwegs

Branche in Bewegung: Dreimal getestet, geschützt und mit Abstand war KlempnerMagazin wieder unterwegs. Wir wollten wissen, wo die Branche in diesen Zeiten steht, wo die Trends in der Gebäudehülle aus Metall liegen und wie Spenglerbetriebe die „Krise“ meistern.

Klaus Siepenkort

Kann man eine anspruchsvolle Fachzeitschrift vom Schreibtisch aus gestalten? Die wichtigen Themen aus den Tiefen der Branche bewegen sich nicht zum Redakteur – der Redakteur muss in diese Tiefen eintauchen, um zu erleben, wie die Branche tickt. Mit dem Start im Münster führte unsere Reise in der Zeit um Ostern bis in die Tiefen Oberbayerns, nach einem Zwischenstopp im rheinland-pfälzischen Trier wieder zurück in die Westfalenmetropole. Unter Berücksichtigung aller Verhaltensregeln kamen auch bei dieser Reise interessante Treffen mit interessanten Menschen zustande. Erstes Ziel der Reise und zugleich ein spannendes war die Spenglerei Adelsberger in München: Exakt an diesem Tag stand ein Sattelzug vor der Fertigungshalle des Unternehmens. Unter der Plane ragte eine nagelneue Schröder Segmentbiegemaschine PowerBend Professional Up & Down mit drehbarer Oberwange für zwei Werkzeugstationen hervor. Sie ist für den Dauereinsatz geeignet und ergänzt einen hochmodernen Maschinenpark für die Blechbearbeitung des Spengler-Fachbetriebes.

Exakt an diesem Tag liefert die Spedition eine nagelneue Schröder Segmentbiegemaschine PowerBend Professional Up & Down mit drehbarer Oberwange.

Viele Pläne, Nachwuchs geregelt

Bevor sie zum Abladen und Aufstellen bereitgestellt war, nahmen sich die Brüder Stefan und Hermann Adelsberger noch die Zeit für ein Interview: „Auch in diesen Zeiten sind wir in der glücklichen Lage, aus vollen Auftragsbüchern schöpfen zu können. Unser Ziel ist es, mit unserem Unternehmen bald auch Lohnkantungen anzubieten und haben hierfür schon Vieles vorbereitet. Doch in der jetzigen komfortablen Situation besteht dazu keine besondere Eile, sodass wir den neuen Geschäftsbereich in Ruhe vorbereiten können. Dabei steht die Einrichtung eines Onlineshops ganz oben auf unserer Wunschliste“, verrät Hermann Adelsberger. Zur aktuellen Mitarbeitersituation berichtete sein Bruder Stefan: „Auf unseren Mitarbeiterstamm sind wir sehr stolz. Immerhin konnten wir unsere vier Söhne Marlon, Stefan, Thomas und Alexander für die Spenglerei begeistern, sodass uns im Augenblick keine Nachwuchssorgen plagen. Zum anderen freuen wir uns, in diesen Jahr fünf Spengler-Lehrlinge ausbilden zu können.

Bei sechs Meistern in unserem Unternehmen werden wir sie bestens fördern und fordern können.“ Lesen Sie unseren ausführlichen Bericht zur Spenglerei Gebrüder Adelsberger GmbH in der nächsten KlempnerMagazin Ausgabe 4/2021.

Metalldächer für den Klimaschutz

Von München aus ging es weiter ins oberbayrische Weilheim. Dort wird zurzeit der Neubau der Staatlichen Berufsschule für 700 Schüler/-innen und rund 55 Lehrkräfte errichtet. Ausgerüstet werden die Walmdächer aufgrund der geringen Dachneigung von lediglich fünf bis sieben Grad mit einer rollennahtgeschweißten Edelstahldeckung. Bei perfekten Wetterbedingungen und mit Blick auf die Alpen ermöglichte Rudolf Schmid, Geschäftsführer der Spenglerei Rudolf Schmid GmbH aus Großkarolinenfeld, eine interessante und informative Baustellenbesichtigung.

Die 8.000 Quadratmeter Edelstahldächer sind mit allem ausgerüstet, was am Dach montiert werden kann.

Sein Auftrag für das außergewöhnliche Projekt umfasst 8.000 m2 Dachflächen, die mit allem ausgerüstet sind, was am Dach montiert werden kann – angefangen mit Laufwegen, Seilsicherungen, Schneefängen oder Solarmodulen bis hin zu einer Vielzahl an unterschiedlichen Anlagen und Durchdringungen. Nahezu alle Bauelemente und Befestigungshafte werden im Tochterunternehmen für Spenglereibedarf Protectum produziert. Die Bauelemente verfügen zumeist über eine bauaufsichtliche Zulassung.

Den ganzen Artikel können Sie in der aktuellen Ausgabe 3.2021 des KlempnerMagazins nachlesen.

zuletzt editiert am 05.05.2021