Anders als im vorigen Jahr, reichten Klempner-Fachbetriebe beim Sanierungspreis 16 in der Kategorie überwiegend Sanierungen von Dächern und Dachkonstruktionen ein. Die Firma Burk aus Ravensburg entschied den Wettbewerb für sich und nahm in den Kölner Balloni-Hallen ihre Trophäe entgegen.
Nach einer spannenden Online-Votingphase war es am 18. November so weit: Preisverleihung des begehrten Sanierungspreis 16. Anders als im vorigen Jahr, in dem die Fachjury fast ausschließlich Fassaden bewerten musste, beschäftigten sich die Klempner- und Spenglerfachbetriebe im Ausführungszeitraum des Sanierungspreis 16 überwiegend mit der Sanierung von Dächern und Dachkonstruktionen. Ob Kirchen, Wohnhäuser oder Faultürme, gelobt wurden besonders die Qualität der handwerklichen Verarbeitung und die individuellen Detaillösungen mit Dünnblechen, die bei Metalldeckungen besonders im Fokus stehen. So war die Auswahl der besten drei Projekte für das Online-Voting keine leichte Aufgabe für die Fachjury mit Architektin Monika Göddeker, Frank Ebisch, Vertreter des ZVSHK als ideeller Träger und Klaus Siepenkort vom klempner magazin. Nach intensiver Auseinandersetzung mit jedem einzelnen Projekt war sich die Jury am Ende einig. Sie nominierte: die Sanierung der Kreuzkirche Sigmaringen von der Firma Friedrich Burk GmbH & Co KG aus Ravensburg; die Restaurierung der St.-Stephan-Kirche in Obergriesbach von der Spenglerei & Dachdeckerei Heinzlmeier GmbH sowie die energetische Dachsanierung Albertinum in München von der Engel Spenglerei GmbH aus Fuchstal-Leeder. Letztendlich entschieden sich die User der Plattform www.sanierungspreis.de für die Kreuzkirche Sigmaringen.
Preisverleihung Sanierungspreis 16
Arbeitsschutz am Limit
Aufgrund der hohen Energie- und Wartungskosten der Dachkonstruktion beauftragte die Evangelische Kirchengemeinde eine umfassende energetische Aufwertung und den Austausch der mit Asbest kontaminierten Deckung. Trotz der umfangreichen Überarbeitung der Dachkonstruktion und Dachdeckung gelang es einerseits, mit einer Metalldeckung die gewünschte optische Zurückhaltung zu erzielen und doch auf einen Neuanfang der Kirche hinzuweisen. Andererseits wurden mit dem Metalldachsystem die Wartungskosten auf ein Minimum reduziert. Herausforderung für die Fima Burk bei diesem Projekt waren die schwierigen Arbeitsbedingungen. „Die Montage erfolgte bei bis zu 83 Grad Dachneigung und einem Arbeitsschutz am Limit“, erinnern sich Geschäftsführer Florian Burk und Projektleiter Patrick Müller. Sie waren mit der gesamten Baustellenmannschaft zur Feier nach Köln gereist, um mit den vier weiteren Gewinnern der Kategorien Steildach, Flachdach, Holz und Bauherr in den Balloni-Hallen die Trophäen entgegenzunehmen.
Klaus Siepenkort
Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in klempner magazin 08.2016.
Alles weitere zum Preis lesen Sie auf www.sanierungspreis.de.
Das Sieger Projekt im Film
