Zink vereint dauerhaften Witterungsschutz mit anspruchsvoller Architektur. Als langlebiger und vollständig recycelbarer Werkstoff unterstützt es ressourcenschonende und zukunftsorientierte Baukonzepte. (Quelle: © RHEINZINK GmbH & Co. KG/Eivind Røhne)

Wissen 2026-07-27T08:44:18.610Z Nachhaltige Gebäudehüllen planungssicher gestalten

Nachhaltiges Bauen erfordert eine ganzheitliche Betrachtung von Baustoffen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg. Langlebigkeit, Wartungsarmut, Ressourceneffizienz und Kreislauffähigkeit spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Bewertung möglicher Umweltwirkungen während der Nutzungsphase.

Für Bedachungen, Dachenentwässerungen und Fassadenbekleidungen aus Kupfer und Zink stehen mit den Berechnungstools Cu-RATE und Zn-RATE wissenschaftlich fundierte Verfahren zur Verfügung, um Regenwasserabflüsse standortbezogen und nachvollziehbar auf deren Umweltqualität hin zu bewerten. Die neue Broschüre „Nachhaltige Gebäudehüllen – genehmigungssicher planen mit Kupfer und Zink“ erläutert die Hintergründe und unterstützt Planende, Bauherren und Behörden bei der praktischen Anwendung. Die Publikation wurde gemeinsam von der Initiative Zink, dem Kupferverband sowie dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) erarbeitet. Fachlich begleitet wurde das Projekt durch das auf Umwelt- und Regulierungsfragen spezialisierte Beratungsunternehmen ARCHE Consulting.

Gebäudehüllen Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus betrachten

Gebäudehüllen werden für Nutzungsdauern von mehreren Jahrzehnten ausgelegt. Werkstoffe wie Kupfer und Zink tragen durch ihre hohe Lebensdauer, ihre Wartungsarmut und ihre vollständige Recycelbarkeit dazu bei, Ressourcen zu schonen und Materialkreisläufe zu schließen. Gerade im zirkulären Bauen gewinnen diese Eigenschaften zunehmend an Bedeutung. Für die Genehmigungspraxis ist entscheidend, ob Niederschlagswasser versickert, in die Kanalisation eingeleitet oder direkt einem Gewässer zugeführt wird. Ebenso relevant sind lokale Randbedingungen wie Bodenverhältnisse, Verdünnungseffekte oder die Bioverfügbarkeit von Stoffen. Erst die Betrachtung dieser Faktoren ermöglicht eine belastbare Bewertung der tatsächlichen Umweltwirkung. Die Berechnungstools Cu-RATE und Zn-RATE setzen genau an dieser Stelle an. Auf Basis weniger projektspezifischer Angaben führen sie eine standortbezogene Risikoabschätzung durch und schaffen damit Transparenz und Planungssicherheit für Bauherren, Planungsbüros und Genehmigungsbehörden.

Broschüre verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit der Praxis

Die neue Broschüre erläutert die regulatorischen und fachlichen Hintergründe, beschreibt typische Prüfschritte in Genehmigungsverfahren und führt in die Anwendung der beiden Bewertungstools ein. Darüber hinaus werden Praxisbeispiele vorgestellt und Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich Einträge bei Bedarf durch geeignete technische Maßnahmen weiter reduzieren lassen. Die Broschüre steht seit dem 20. Juli 2026 kostenfrei zum Download in der Mediathek des Kupferverbandes (www.kupfer.de ) und im Downloadbereich auf www.zink.de  zur Verfügung.

zuletzt editiert am 28. Juli 2026
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