WorldSkills Germany fördert durch berufliche Wettbewerbe und Trainingskonzepte den Handwerkernachwuchs. Nun wurde das zehnjährige Bestehen in Leipzig gefeiert.
"Viele ehemalige Teilnehmer an den Wettbewerben zur Berufe Welt- oder Europameisterschaft haben danach ihren Platz in leitenden Positionen der Wirtschaft gefunden. Das beweist: WorldSkills wirkt, denn berufliche Wettbewerbe und die Chance, in Ausbildung und Training angeeignetes Können unter Wettkampfbedingungen zu beweisen, führen später zu mehr Führungsqualität", so Hubert Romer Geschäftsführer von WorldSkills Germany, in seiner Laudatio.
Unter dem Motto "No Limits - Motivation für Höchstleistungen" veranstaltete der Verein ein ganztägiges Fachforum und feierte mit einer Abendgala das erste Jahrzehnt des Bestehens in Leipzig, der Stadt der WM der Berufe 2013."Der Verein und seine mehr als 70 Mitglieder haben sich Nachwuchsförderung und spannenden Berufssport, attraktive Berufsmeisterschaften und Trainings auf die Fahnen geschrieben. Junge Fachkräfte sollen für die Meisterschaften der Berufe fit gemacht werden - das ist wichtiges Anliegen unserer Organisation", hob WorldSkills Germany-Chef Romer hervor.
Vom japanischen Shizuoka über Rotterdam und Lille bis zur Heim-WM 2013 in Leipzig und
jüngst im brasilianischen Sao Paulo - WorldSkills Germany hat in seiner jungen Geschichte Nationalteams für fünf Berufe-Weltmeisterschaften und vier Europameisterschaften vorbereitet und zum Wettkampf mit den Besten der Besten entsandt. 237 deutsche Teilnehmer holten 71 Medaillen, darunter 25 goldene, und 83 Exzellenzdiplome in ihren Berufsdisziplinen bei WorldSkills und EuroSkills. Doch das Ziel ist hochgesteckt: "Ein Ziel ist schon, Deutschland international bei den Berufswettbewerben unter die besten Fünf der Welt zu bringen und hierzulande auf breiter Ebene regionale und nationale Wettbewerbe durchzuführen. Zugleich möchten wir, dass WorldSkills-Trainings als dritter Ort des Lernens wird." bekräftigte Hubert Romer.
