0411-211 Foto Nelskamp.jpg
Die Solardachpfannen werden wie normale Dachsteine verlegt und sind mit einer Wärmepumpe verbunden.Foto: Dachziegelwerke Nelskamp

Technik 2011-02-03T00:00:00Z Optische Alternative

Solarthermische Anlagen sind schon lange als umweltfreundliche Energielieferanten etabliert allerdings störten die großen Kollektoren oft die Optik. Mancherorts ist ihre Installation sogar verboten.

Beim SDP-System von Nelskamp stört nichts mehr die Ansicht: Die matt eloxierten Aluminium-Kollektoren fügen sich in Form und Farbe in den Träger-Dachstein, die "Finkenberger Pfanne", ein. Die Elemente werden wie herkömmliche Dachsteine, ohne zusätzliche Anforderungen an die Unterkonstruktion, verlegt und können daher auch nachträglich eingebaut werden. Sie sind mit einer neuen Wärmepumpe verbunden. So erzeugen die Solardachpfannen sogar Wärme, wenn die Sonne nicht scheint, und heizen das ganze Haus oder sorgen für warmes Wasser, unabhängig von Öl und Gas. Auch für die Herstellung von Solar-Strom präsentierte Nelskamp in München eine Alternative: Das neue Dünnschicht-Photovoltaik-System "MS 5 PVD". Im Gegensatz zu aufgesetzt wirkenden Photovoltaik-Anlagen fügen sich die Module ins Dachbild ein. Sie bestehen aus drei unterschiedlichen Silizium-Schichten auf einem gleich großen Edelstahl-Blech, die jeweils auf eine bestimmte Wellenlänge des Lichts reagieren. Die Zellen erzielen bis zu zwanzig Prozent höhere Energieerträge als kristalline Module und das schon bei diffusem Licht. Durch ihr geringes Eigengewicht sind die Module auch für Dächer geeignet, deren Statik über nur wenig Reserve verfügt. Als Träger steht der Großflächenziegel MS 5 zur Verfügung.

www.nelskamp.de

zuletzt editiert am 15. April 2021
Newsletter