Im März reisten Flaschner, Klempner und Spengler nach Neu-Ulm, um sich für die beginnende Bau-Saison zu rüsten. „Informieren und Investieren,“ lautete das Motto vieler Besucher der Hausmesse Kaufmann.
Trotz des schönen Wetters nutzten rund 1.500 Dachhandwerker aus der Region und dem gesamten Bundesgebiet die Gelegenheit, sich auf der alle zwei Jahre ausgerichteten Hausmesse bei Kaufmann über Werkzeuge, Maschinen und Baustoffe für Metalldächer und Metallfassaden zu informieren. Mit einen Vollsortiment präsentierten die Produktpartner des Handelsunternehmens alles, was der Klempner für die Blechbearbeitung und Bauausführung benötigt. „Wir haben uns über den nach wie vor guten Zuspruch für einen Besuch in unserem Hause sehr gefreut. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Als gut bewertet wurde unser Messekonzept mit verschiedenen Events und Aktionen, die wir neben den Produktvorstellungen angeboten haben“, berichtet Manfred Hösler, Geschäftsführer der Kaufmann Ulm Spenglereibedarf GmbH. Hierzu zählten Fachvorträge, handwerkliche Anwendungstechniken bis hin zu Gewinnspielen. Ein Highlight hierbei war die Freisprechung der Klempnergesellen, die zusammen mit dem Förderverein Klempner der Robert- Bosch-Schule und rund 80 Gästen im Festzelt gefeiert wurde (lesen Sie hierzu unseren Bericht auf Seite 40).
Auch die Spengler-Meisterschule Würzburg war wieder vor Ort und sammelte mit live hergestellten Kupferrosen Spenden für das Klempner- und Kupferschmiedemuseum in Karlstadt. Ausbildungsleiter Arno Fell informierte interessierte Klempner und Spenglergesellen darüber hinaus zu den Fortbildungsmöglichkeiten der Handwerkskammer für Unterfranken. „Die Stimmung der Klempner- und Spengler war gut – dementsprechend auch die Investitionsbereitschaft, die wir insbesondere beim Werkzeug- und Maschinenverkauf während der Messe und auch im Nachmessegeschäft feststellen konnten“, informiert Manfred Hösler.

Logistik im Griff
Alle zwei Jahre wieder sorgt Thorsten Schalk für die Vorbereitungen und für den reibungslosen Ablauf der Hausmesse. Dies klappte auch 2017 bestens, wie die rund 55 ausstellenden Handelspartner der Herstellerindustrie bestätigten. „Die Messe ist stets eine Herausforderung und mit sehr viel Aufwand verbunden, aber für unser eingespieltes Team mittlerweile auch Routine. Um Platz für Messestände zu schaffen, müssen wir einen großen Bereich der Hallen frei räumen und die Ware in anderen Hallen oder auf dem Gelände zwischenlagern“, so Thorsten Schalk, der bei Kaufmann für den Geschäftsbereich Werkzeuge und Maschinen zu ständig ist.
Klaus Siepenkort
Den kompletten Artikel lesen Sie in klempner magazin, Ausgabe 3.2017